Die kurze Version dieses Posts ist, ich habe eine Uhr aus CFK gemacht und so sieht sie aus:

CFK hat eine interessante Oberfläche, das Fasergewebe ist sichtbar.
Aus Neugier hatte ich mir erst eine 0,5 mm-Platte besorgt und daraus einen Schlüsselanhänger gefräst. Die Platte war schon überraschend stabil, dann eine im 1 mm probiert, hält noch besser.
Parallel hatte ich das Gefühl, nun erst einmal genug “Bahnhofsuhren” gemacht zu haben und wollte mal ein eigenes Design für das Ziffernblatt probieren.
Weil die CFK-Platte 20×30 cm gross war, sollte es auch eine nicht so grosse Version sein und ich wollte auch nicht mehr nur ein Blatt machen, das vor dem Uhrwerk hängt, das finde ich bei kleineren Uhren eher störend, sondern auch ein Gehäuse, zumindest Seitenwände.
Also eine Carbon-Kiste mit einem Zifferblatt entworfen und zusammengeklebt:

Zur besseren Ablesbarkeit kam hinter das CFK noch eine Multiplex-Platte, hat man alles zusammen, Holz, Kunststoff, Metall.
Damit es nicht so langweilig ist, sollte die Uhr um 45 Grad gedreht werden und nein, selbst ein Ziffernblatt mit nur Punktmarkierungen statt Ziffern kann man nicht einfach anders aufhängen, man muss die Markierungen um 15 Grad drehen, damit die 12 oben ist.
Schöne Uhr! Ich liebe deine Webseite!
Sehr interessantes Werk,
Carbon darf heute nicht fehlen.
Als gelernter Maschinenschlosser hat es schon früher besonders viel Spaß gemacht, Werkstoffe einzusetzen, die besonders schwer zu bearbeiten waren.
Dabei enstehen echte Unikate.
Die ersten PKW-Karosserien waren das Handwerk von Tischlern.
Und oft angetrieben von Verbrennungsmotoren aus Stahlguß.
Weiter so, Aschaffenburg Januar 2025